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Löwenzahn und Zebrastreifen


Dann sehen wir unseren ersten Baobab-Baum und dann auch gleich den, der in jedem Reiseführer über Tansania zu sehen ist. Das mehr als mannshohe Loch im Stamm soll angeblich von Elefanten stammen, die die Baobabs wegen ihrem lockeren, wasserspeichernden Gewebe gerne aufreißen. Elefanten wissen genau, wo sie die besten Bedingungen antreffen. Deshalb sind die großen Herden im Tarangire auch ständig unterwegs. Ewig auf Wanderung zwischen den Wasserstellen und den Orten, an denen sie ihre Nahrung aufnehmen.

„Tembo“, sagt Abbas fast schon gelangweilt. Er sieht die Tiere immer schon „ei-nen halben Kilometer“ vorher. Ohne Abbas Hilfe hätten wir die Elefantenherde wahrscheinlich auch noch übersehen.

Elefantenherden werden stets von einem weiblichen Tieren angeführt. Bullen werden in der Herde selten geduldet. Ist ihnen schon mal aufgefallen, dass auf Elefanten niemals Madenhacker sitzen? Dank ihres Rüssels, mit dem sie an nahezu jede Körperstelle kommen, brau-chen sie die Hilfe der kleinen Vögel nicht. Weiter interessant ist, dass Elefanten bei ihren Wanderungen die Samen bestimmter Bäume verbreiten. Diese Samen keimen nämlich erst, wenn sie einmal durch einen Elefanten „gewandert“ sind.

Mehr Tiere haben wir im Tarangire leider nicht angetroffen, vor allem auch keine Vögel. Doch das tut der Sache keinen Abbruch. Die Fotoausbeute von gestern und heute hat uns mehr gebracht, als wir erwartet haben.

Heute Abend dann werden wir endlich das Gebiet erreichen, das schlechthin als Synonym steht für Safari überhaupt, das Gebiet, dem die Massai den Namen „Serengeti“ gegeben haben, Serengeti, die „große Weite“. Unser nächstes Quartier wird dort die Serengeti Sopa Lodge sein.


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